Auf hoher See über den Atlantik

Barcelona, Malaga, Funchal, Bridgetown, Fort-de-France, Philipsburg, Charlotte Amalie, San Juan, Miami

Eigentlich sollte unser erstes Ziel Kuba sein. Doch ein Direktflug von Wien nach Havanna ist nicht gerade billig (außer vielleicht im Rahmen einer Pauschalreise). Wir machten uns also auf die Suche nach einer Alternative und wurden fündig. Die großen Kreuzfahrtanbieter wie MSC, Royal Caribbean und Costa überstellen ihre Schiffe im Winter in die Karibik und bieten Reisewilligen mit ausreichend Zeit besonders günstige Angebote an (kostet oft gleich viel wie ein Flug oder nur ein wenig mehr). Da wir nicht 8 Tage durchgehend auf See sein wollten, entschlossen wir uns für ein Angebot von MSC. Die gewählte Route dauerte 18 Tage und führte uns unter anderem zu fünf Zielen in der Karibik.

Unsere Kreuzfahrt begann am 25. Oktober 2015 in Barcelona um 19 Uhr. Das Schiff unserer Wahl, die MSC Divina, ist 333 Meter lang, 38 Meter breit, hat eine Besatzung von 1400 Mitarbeitern und kann bis zu 4.000 Passagiere befördern. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 23 Knoten (43 km/h) bei 54.000 PS. Steht man am Hafen vor dem Schiff, wirkt es durch seine Größe ziemlich beeindruckend und stellt oft die meisten Gebäude in den Schatten.

An Bord ist uns nie langweilig geworden, es gibt unzählige Möglichkeiten seine Zeit mehr oder weniger sinnvoll zu verbringen. Wer möchte kann sich 24 Stunden am Tag durch die vielen Köstlichkeiten in den verschiedenen Restaurants durchprobieren (unsere Empfehlung dafür ist die leckere original italienische Pizza!). Oder aber man hält sich an das amüsante Bordprogramm, das Tanzkurse, Animation, Fitness, Theatervorstellungen, Parties und vieles mehr umfasst. Nicht zu vergessen das Casino und die unendlich vielen Bars, abends bespielt mit Livemusik, wo man sein mühselig verdientes Geld ausgeben kann. Wir bevorzugten da lieber die vielen Pools und Jacuzzis, holten uns Gratisgetränke vom Buffetrestaurant, spielten Schnapsen, Sudoku, Pac-Man, Tetris oder 2-Player Reactor, lasen in unseren Reiseführern oder relaxten einfach an Deck. Die überaus nützlichen und informativen Vorträge zu den bevorstehenden Anfahrtszielen haben wir gerne besucht. Alles in allem war die Überfahrt super entspannend und erholsam, auch wenn das Wetter nicht immer so mitspielen wollte.


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