Unsere zweite und letzte Station vor der großen Überfahrt über den Atlantik führte uns nach Madeira. Funchal die Hauptstadt der Insel ist umgeben von hohen Bergen auf denen steile Straßen hinaufführen. Mit den preiswerten öffentlichen Bussen gelangten wir zu unserem ersten Ziel, dem „Jardim Botânico“. Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis für sich. Der Busfahrer raste mit Höchstgeschwindigkeit und ohne Rücksicht auf Verluste die engen und steilen Gassen den Berg hinauf. Ein Wunder das dabei nichts passierte. Der Botanische Garten bietet eine Fülle an Orchideen, Kakteen und anderer Pflanzen, aber nicht nur das, hier stießen wir auch auf viele Vogelarten und Schildkröten. Zurück im Stadtzentrum besuchten wir einen typischen Markt mit großem Angebot an Fisch, Obst und Blumen. Die anschließende Fahrt auf den Monte, der 550 m hoch liegt, war wieder ein Abenteuer. Dort gingen wir in die Kirche „Igreja do Monte“, um unseren ehrwürdigen letzten Kaiser von Österreich einen Besuch abzustatten. Das Grab von „Karl I von Östereich“ war mit wunderschönen frischen Blumen geschmückt. Vor der Kirche befindet sich eine Statue zur Erinnerung an ihn, er starb hier im Exil 1922 an einer Lungenentzündung mit 35 Jahren. Leider ist sich kein Nachmittagstee im luxeriösen Hotel „Belmond Reid’s Palace“ ausgegangen, die noble Nachbarschaft des ehemaligen Kaisers. Stattdessen gönnten wir uns einen Tee am Platz vor der Kathedrale, bevor wir wieder auf unser Schiff zurückkehrten.
