Trinidad

In dieser wunderschönen Stadt reihen sich die Kolonialgebäude mit ihren hohen Holztüren, vergitterten Fenstern und auf Säulen gestützten Balkonen lückenlos aneinander. Der Stadtkern rund um den „Plaza Mayor“ ist für Fußgänger gesperrt, wodurch das Herumschlendern durch die Gassen umso mehr Spaß macht, jedoch sollte man immer auf das tückische Kopfsteinpflaster achtgeben. Trinidad wurde im Jahr 1514 von Diego de Velázquez an der Stelle einer alten Taino Siedlung gegründet. In der Ferne sieht man die grünen Berge der „Sierra del Escambray“ auf über 1000 m aufsteigen, die Heimat vieler Edelhölzer, Zedernarten, Farne und der Nationalblume Kubas, der „La Mariposa“. Der Strand „Playa Ancón“ ist ganz in der Nähe der Stadt und bot uns eine angenehme kühle Erfrischung. Das Autofahren aus der Stadt hinaus und wieder hinein war jedoch etwas mühsam aufgrund der vielen gesperrten Straßen, Einbahnen und Kopfsteinplaster.
Am nächsten Tag wollten wir eine der ursprünglichsten und landschaftlich schönsten Gegend Kubas, die „Sierra del Escambray“, kennen lernen. Die Straßen waren furchtbar steil, hatten enge Kurven, wellige Fahrbahnabschnitte und wie üblich eine Menge Schlaglöcher. Am Weg sahen wir immer wieder die in unseren Augen wahnsinnigen Fahrradfahrer und eine Harley Davidson Motorradgang (die einzige der wir in Kuba begegnet sind). Wunderschöne Ausblicke boten sich uns auf den verschiedensten Aussichtspunkten, wie der „Mirador del Caribe“auf die Karibikküste und Trinidad und der „Mirador Tres  Palmas“ in die Täler und Wälder aus Zedern- und Eukalyptusbäumen, wilden Papayas und Bananen. In „Topes de Collantes“ befindet sich ein großes Kurhotel und gleich davor ein Touristeninformationszentrum, wo wir uns aber nicht lange aufhielten, da so viel los war. Von diesem Ort starten Touren unter anderem zum „Salto El Caburni“, Alleingänge dorthin sind nicht erlaubt. Wir setzten unsere Autofahrt fort, die uns zum „Hanabanilla“ Stausee und dem gleichnamigen Hotel führten, wo wir eine Kaffeepause einlegten. Danach fuhren wir wieder über die Küstenstraße zurück nach Trinidad. Am Abend gingen wir in das nette Restaurant „Vista Gourmet Restaurant“, wo das Essen ausgezeichnet war. Anschließend besuchten wir noch die größte Höhlendisco Kubas. Es war zwar nicht viel los, aber wir hatten trotzdem viel Spaß:).


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