Am Weg zu unserem nächsten Ziel Cayo Coco machten wir einen kurzen Stopp in der Nähe Sancti Spiritus. Der „Torre Iznaga“, ein ca. 50 m hoher Turm, bot eine tolle Aussicht auf das Umland. Danach wurden die Straßen mehr als mühsam, denn sie waren nicht nur schlecht, zum Teil fehlten sie komplett. Ein Straßenfahrzeug riss einfach neben, vor und hinter uns die Straße weg, sodass wir über riesige Steine fahren mussten, denn ein Umweg von mehreren Stunden wäre zeitlich nicht möglich gewesen. Aber wir und vor allem das Auto konnten auch diesen Abschnitt erfolgreich hinter uns bringen. Der restliche Weg über den endlosen Damm mitten durchs Meer nach Cayo Coco war sehr schön. Cayo Coco gehört zu der Inselkette „Jardines del Rey“ (Gärten des Königs) und ist eine der schönsten Inseln Kubas. Ebenso die kleinere Insel Cayo Guillermo, die über einen Damm mit der Größeren verbunden ist, ist sehr reizvoll. Ernest Hemingway erwähnte Cayo Guillermo in seinem Buch „Inseln im Strom“. Es gibt Flamingos, die in den Randbezirken der Insel leben, ein paar von ihnen konnten auch wir erspähen. Ebenso leben in den ausgedehnte Busch- und Mangrovengebieten auf beiden Inseln viele weitere verschiedene Vogelarten.
