Die Hauptstadt der Provinz Villa Clara, geschäftiges Landwirtschaftszentrum und Verkehrsknotenpunkt, liegt am westlichen Fuß des Escambray-Gebirges. Sie ist Pilgerziel von Che-Fans aus aller Welt, seitdem die sterblichen Überreste des Revolutionärs in das „Museo Memorial del Ernesto Guevara“ gebettet wurden. In Santa Clara feierte „Che“ seinen größten militärischen Triumph als Revolutionär. Am 31. Dezember 1958 besiegte er hier mit seinen „Companeros“ die Truppen des Diktatores Batista, womit der Weg in die Hauptstadt Havanna frei war. Das Monument zeigt den Helden mit Maschinengewehr und Gipsarm, gezeichnet von den langen und anstengenden Kämpfen gegen das Regime. Ringsum lag ein eher ärmliches Viertel und eine Menge Müll – wir hatten uns etwas anderes erwartet. Das Zentrum der Altstadt befindet sich rund um den „Parque Vidal“. Die größte Attraktion hier waren die vielen „Ziegengespanne“ für die „kleinen Besucher“ der Stadt – es machte ihnen anscheinend viel Spaß. Aber mehr Nennenswertes gab es dann schon nicht mehr. Wir fanden ein sehr nettes Restaurant für den Abend, dennoch bleibt uns diese Stadt wohl am wenigsten in Erinnerung.
