Welcome to Miami

Mami Beach, diesmal logierten wir im Hostel „Freehand Miami – Indian Creek Hotel“. Das letzte mal waren wir vor über zwei Jahren hier, viel hat sich nicht verändert. Die Autofahrt mit unserem roten „Ford Fiesta“ war recht abenteuerlich, ebenso die Parkplatzsuche. Unserer Meinung nach fahren sie hier für amerikanische Verhältnisse ziemlich aggressiv und schnell. Aber dafür ist das Stadtleben am Strand umso entspannter. Wir schlenderten die Strandpromenade entlang, die gesäumt ist von schönen Blumen, Pflanzen und Palmen wohin das Auge reicht. Immer wieder sahen wir wunderschöne Schmetterlinge. Anschließend genossen wir den Sonnenuntergang bei unserem Strandspaziergang – was könnte es schöneres geben :). Wir holten uns Stadtfahrräder, mit denen kamen wir super schnell voran, ganz ohne die lästige Parkplatzsuche im Anschluss. Abends war in unserem Hostel immer richtig was los, vor allem viele Einheimische aus der Stadt kamen hier auf einen Cocktail vorbei. Der Garten ist sicherlich das Highlight des Hostels, der mit schönen Pflanzen, Palmen und einem großen Pool besticht. Das anschließende Restaurant „27“ war ausgezeichnet, die Speisen kreativ und geschmackvoll, aber die Preise lagen definitiv über den Möglichkeiten eines Backpacker Pärchens. Auf alle Fälle waren sie nicht das, was wir uns in der Nähe eines Hostels erwartet hatten. Egal, an diesem Tag hatten wir unseren Jahrestag, das sollte gebührend gefeiert werden :).

Dem „Everglades Nationalpark“, genauer gesagt dem „Shark Valley“, statteten wir am nächsten Tag einen Besuch ab. Laut Auskunft der dortigen Ranger gibt es einen 24 km langen Rundwanderweg für den man zu Fuß 7 h und mit dem Fahrrad 2,5 h benötigt. Die komfortabelste und schnellste Möglichkeit ist der Tourbus. Da wir mit diesem lauten Gefährt aber bestimmt keine Tiere gesehen hätten, viel uns die Entscheidung nicht schwer. Wir borgten uns die etwas veralteten und ziemlich schweren Fahrräder ohne Gangschaltung aus und radelten los. Der Fahrtwind und ein paar Wolken machten den Ausflug etwas erträglicher, denn es war ziemlich heiß. Wir sahen eine Menge Vögel, Schmetterlinge und Alligatoren – im Wasser wie auch an Land, zum Teil mitten am Radweg. Die Tiere waren jedoch sehr friedlich, auch wenn sie mit ihren offenen Mäulern doch recht einschüchternd wirkten.

Ein Traum wird war – das „Kennedy Space Center“ – in den Augen von Alex die mehrere Stunden dauernde Fahrt nach „Cape Canaveral“ allemal wert (mir hats auch gefallen) :). Das Areal ist riesengroß! Mit dem Tourbus konnte man sich einmal einen guten Überblick über das Gelände verschaffen. Die Busfahrerin war gleichzeitig unser Guide und erzählte etwas über die verschiedenen Raumfahrtprogramme der NASA u. a. die Saturn 5 Mission, aber auch über die geplante Marsmission Orion. Bei einem Stopp konnten wir in einer Halle die größte Rakete – Saturn V – bewundern. Mit Schautafeln und Videos wurden uns die verschiedenen Mondmissionen von Apollo I – XVII näher gebracht. Weitere Informationen erhielten wir über die Raumanzüge, die Ausstattung an Bord einer Rakete, Sicherheitsmaßnahmen und Transport einer Rakete mit dem Crawler. Am Ende der Tour kamen wir wieder zum Hauptgebäude zurück, wo sich das Spaceshuttle Atlantis befand. Zur allgemeinen Unterhaltung gabs Rutschen, Flugsimulatoren etc.
Den Abend ließen wir gemütlich in Orlando am Universal Citywalk bei einer Kinovorstellung ausklingen. Der Film „James Bond – Spectre“ war aus unserer Sicht eher enttäuschend, trotz Bilder und Bösewichts aus unserer Heimat.

Bereits am 05.11. gings schon wieder weiter Richtung Kuba!!

 

 


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